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Jobs im Handwerk – aktiv am Klimaschutz und der Energiewende mitarbeiten

Eine sinnvolle Arbeit, bei der die eigenen Stärken und Kreativität gefragt sind und die gleichzeitig einen Beitrag für Nachhaltigkeit und eine bessere Zukunft leistet? Das wünschen sich viele Jugendliche, wenn es um die Jobwahl geht – und sind doch häufig verunsichert, wie sich diese Ziele konkret umsetzen lassen. Dabei bieten die Veränderungen des Arbeitsmarktes jede Menge Chancen. Zwar prognostizieren Wirtschaftsforscher, dass einige Branchen, wie z.B. die Automobilindustrie, in Zukunft schrumpfen, doch im weiten Sektor der „Kimaschutzberufe“ werden laut einer aktuellen Studie ab 2025 etwa 400.000 zusätzliche Erwerbstätige benötigt. Denn die Energiewende kann nur umgesetzt werden, wenn ausreichend qualifizierte Fachkräfte da sind. Nicht nur im Bereich des Ökolandbaus und im Bus- und Bahnverkehr braucht es zukünftig mehr Personal für Steuerung, Logistik und Organisation. Vor allem das Handwerk bietet vielfältige Möglichkeiten, selbst aktiv am Klimaschutz mitzuarbeiten. „Millionen Handwerkerinnen und Handwerker sind bereits jetzt täglich aktive Klimaschützer, wenn sie Solardächer installieren, Ladesäulen für die E-Mobilität und Windparks bauen, wenn sie Heizungen austauschen und Häuser energieeffizient sanieren und bauen“, so eine Verbandssprecherin.

Wenn es um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und die Energiewende geht, brauchen wir das Handwerk. Ohne Handwerk kein Smart Home, keine erneuerbaren Energien und keine modernen Mobilitätstechniken. Besonders gefragt sind zum Beispiel Anlagenmechaniker:innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik als wichtige Ansprechpartner:innen für Nachhaltigkeits- und Energiesparfragen in allen Bereichen der Haustechnik. Die Modernisierung und Umstellung von alten Heizungsanlagen auf moderne, umweltfreundlichere Systeme ist ohne sie nicht denkbar.
Dachdecker:innen sorgen mit einer guten Dämmung für angenehme Temperaturen im Sommer und Einsparung von Heizkosten im Winter, außerdem bringen sie Photovoltaik- und Solarthermiepanels auf Dächern an, um grünen Strom und Wärme zu erzeugen.
Für die Steuerung und effiziente Verknüpfung von PV-Anlagen mit der Smart-Home-Haustechnik und der Wallbox für das E-Auto sorgen dann Elektroniker:innen – damit das eigene Zuhause, aber auch Geschäftsgebäude und Produktionsanlagen künftig so energiesparend wie möglich werden.

Aber nicht nur der Bereich von Elektro- und Bauhandwerk und den knapp 30 weiteren klimarelevanten Gewerken bietet beste Zukunftschancen. Auch in den mehr als 100 weiteren Ausbildungsberufen im Handwerk wird Nachhaltigkeit täglich gelebt. Es liegt praktisch in der Natur der oftmals familiengeführten Betriebe, an die nächste Generation zu denken. Handwerksbetriebe setzen auf Klasse statt Masse – Reparieren, Instandsetzen und Erhalten sind die Kernkompetenzen des Handwerks, die dazu beitragen, dass weniger weggeworfen wird und Ressourcen geschont werden. Zahlreiche freie Ausbildungsstellen bieten engagierten jungen Menschen eine berufliche Perspektive die Sinn macht und echten Mehrwert bietet. Oder wie es der deutsche Handwerkskammertag auf den Punkt bringt: „Jeder kann fürs Klima aktiv sein. Hauptberuflich.“

Weitere Infos unter: www.handwerk.de/neudenken und
www.handwerk.de/zukunft

Foto: welcomia/depositphotos.com

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