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Winterblüher im Garten

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Duft und Farbe für die kalte Jahreszeit

Kaum zu glauben – es gibt Pflanzen, die Kälte, Frost und Nässe trotzen und sich gerade jetzt von ihrer schönsten Seite zeigen. Während andere Gewächse noch „Winterpause“ machen, verzaubern winterblühende Gehölze den ansonsten kahlen Garten. Sie bringen nicht nur fröhliche Farbtupfer ins vorherrschende Grau, sondern überraschen oft auch mit betörendem Duft. Daher pflanzt man diese besonderen Solitäre am besten in der Nähe des Hauses. Vor Fenstern, am Gartenweg oder neben der Haustür bereiten sie vorbeigehenden Besuchern wochenlang Freude und versüßen den Blick nach draußen.

Zu den beliebtesten winterblühenden Ziersträuchern gehören die Zaubernuss (Hamamelis), die es nicht nur in gelb sondern auch in roten und rosa Varianten gibt, der Winter-Schneeball (Viburnum bodnantense), der schon im November die ersten zartrosa, stark duftenden Blüten zeigt und die Winter-Kirsche (Prunus subhirtella), die vor ihrer Hauptblüte im März ebenfalls schon ab November erste Blüten trägt.
Ab dem Spätwinter folgen dann Seidelbast (Daphne), mit leuchtend violetten Blüten, jedoch hochgiftig, die Winter-Heckenkirsche (Lonicera) mit intensiv duftenden, rahmweißen Blüten, die zierliche Glockenhasel (Corylopsis) mit goldgelben Blütenrispen, die etwas exotischere Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) oder die Kornelkirsche (Cornus mas).

Für Insekten sind diese Gehölze oft die erste Nahrungsquelle nach der langen Winterruhe. Einige Wildbienenarten fliegen bereits bei Temperaturen ab 4 Grad, Hummeln sogar schon ab 3 Grad. Deshalb sind früh blühende Sträucher, ersten Zwiebel­blumen wie Schneeglöckchen und Winterlingen und andere winterblühende Arten, z.B. Christ- und Lenzrosen (Helleborus) und Schneeheide (Erica carnea) so wichtig für den Insektenschutz.

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