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Ab in den Park – Uelzen bewegt Eine „kleine“ Idee nimmt ganz groß Fahrt auf: Was geht?!

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Zuhause in Uelzen, zuhause im Park: Mit Corona hat alles angefangen! Nun ist ein Jahr vergangen, Corona ist immer noch da und “Zuhause in Uelzen” auch. Wer viel in den sozialen Medien unterwegs ist, hat es sicherlich über die Monate weiterverfolgt und vielleicht mit Staunen festgestellt, was doch trotz Corona so alles möglich ist. Auch wenn persönliche Treffen in größeren Runden nicht angesagt sind, haben Kirsten und Matthias Untz virtuelle Begegnungen ermöglicht und mit anderen Menschen aus Stadt und Kreis auf Facebook, Instagram und YouTube geteilt. Alles, was sie als Familie mit einem kleinen Kind, die in Uelzen lebt und ein Geschäft betreibt, interessiert: Draußen sein, etwas unternehmen und trotzdem das Beste draus machen, für sich … und auch für andere. Klar, haben Matthias und Kirsten Untz auch ein Interesse daran, dass Uelzen attraktiv bleibt und sich positiv entwickelt. Sie haben ein Immobilien-Unternehmen und möchten, dass Menschen, die sich für den Landkreis Uelzen entscheiden und hier herziehen, Wurzeln schlagen können, einen lebendigen und lebenswerten Ort für sich finden.

Spaß haben, vernetzen, bewegen
Paul bewegt – so titelte eines der ersten Videos, die Kirsten und Matthias Untz unter Zuhause in Uelzen gepostet haben. Was sehen wir? Einen Outdoor-Sporttrainer, Paul Mandelkow – Urpotenzial, und Matthias Untz zusammen mit anderen, die Sport und Körpererfahrung in der Natur erleben … beim Balance-Akt über einen Baumstamm, der eine natürliche Brücke über die Ilmenau bot, gab’s unverhofft oder vielleicht auch absichtlich (?) ein erfrischendes Bad …
Das war auch der Startschuss für die Idee, den in der Innenstadt gelegenen Ilmenau-Park zu beleben. „Wo sollen wir denn heute Begegnungsräume schaffen, wenn nicht draußen?”, so Kirsten Untz, der sich wie viele andere nicht nur bewegen, sondern fit halten will. „Und wenn wir dabei noch die Grünflächen mitten in der Stadt beleben können, damit Aufenthaltsqualität und eine schöne Atmosphäre schaffen können, umso besser.“ Im vergangenen Herbst ist das schon ausgezeichnet gelungen, ganz spontan mit den Jumping Kids von Wibke Apel (SV Rosche/Tanzstudio Karin Graaf). Gemeinsam mit Finn Thiemann von „BeFit“ und „We are Uelzen“ gab’s ein sportliches Workout, dem sich auch Bürgermeister Jürgen Markwardt gestellt hat.

Der Winter war reichlich lang, draußen sportlich aktiv zu werden war eher was für eingefleischte Outdoor-Sportler*innen. Aber: Spazierende und Fahrradfahrende konnte man so viele wie nie und vor allem egal wo beobachten. Natur und Landschaft ist in der Wertschätzung eindeutig gestiegen. Wer im ländlichen Raum lebt, hat doch deutlich mehr Bewegungsspielraum, plötzlich fühlen wir Landeier uns ein bisschen priviligiert, oder?
Die Idee von „Zuhause in Uelzen“ mit der Aktion „Zuhause im Park“, hat jedenfalls gezündet und auch in den Wintermonaten hinter den Kulissen weitergeschwelt. „Wir sind natürlich auch viel angesprochen worden und die Menschen interessieren sich für das, was wir tun und warum wir es tun. Und sie wollen sich beteiligen! Das ist großartig und genau das, was wir erreichen wollen”, freut sich Matthias Untz. „Es geht uns darum, die ehrenamtlichen und beruflich-engagierten Akteure in der Region besser miteinander zu vernetzen. Das macht uns alle zusammen deutlich resilienter für Krisensituationen wie sie uns jetzt durch die Pandemie getroffen hat.“ –„Ein innovatives regionales Milieu zu schaffen, die Kompetenzen der Menschen vor Ort zu bündeln ist ein Ziel unseres Engagements”, ergänzt Kirsten Untz. „Gemeinsam lässt sich einfach mehr auf die Beine stellen als alleine. Es geht letztlich um Synergieeffekte, Wissenstransfer, gemeinsames Lernen und nicht zuletzt um Freude am Leben.“

Warum nicht größer denken? „Nennen wir es doch einfach mal ‘Outdoor-Kompetenz-Region’. Dann wär Uelzen ein Ort, der dafür bekannt sein könnte, dass auf den stadtnahen Grünflächen, fußläufig zum ergänzenden stationären Einzelhandel mit seinen thematisch passenden Dienstleistungen, regelmäßig Sport- und Bewegungsangebote stattfinden, ergänzt durch infrastrukturelle Einrichtungen wie fest installierte Sportgeräte und sanitäre Anlagen sowie ein gastronomisches Angebot”, so Kirsten Untz. „An diesem Ort finden regelmäßige Veranstaltungen aus allen Bereichen der Bewegung und des ‘Erlebens im Grünen’ statt, die auch zeigen, was wir zu bieten haben. Wir werden auf jeden Fall weiter an dieser Idee arbeiten und begrüßen dabei alle Mitstreiter*innen. Darüber hinaus freuen wir uns aber auch darauf, bei 22 Grad mit einer Bratwurst von Meister Bruno im Schatten der langen Brücke in der Sonne zu liegen, den mitschwingenden Trampolinen zu lauschen und den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen “, so Matthias Untz.

ZOOM, ZOOM, ZOOM …
… statt summ, summ, summ. Aber genauso umtriebig und fleißig wie die Bienchen im Kinderlied ging es in den letzten Wochen via Zoom-Konferenzen zum Thema Sport im Park um. „Es ist einfach super, wieviele die Idee aufgreifen und sich beteiligen wollen“, begeistert sich Matthias Untz. „Natürlich muss man sehen, welcher Rahmen für Veranstaltungen coronabedingt mög­lcih ist. Unkontrollierte Menschenaufläufe sind das Letzte was wir wollen, aber auch darüber machen wir uns Gedanken. Ein Schritt nach dem andern …“

Unterstützer

Die Idee wird unter anderem von VGH Versicherung, Expert Uelzen, Das Vitorium, Fildebrand Immobilien, Gruppe GaLa-Bau Hoppe, Untz Immobilien und „Barftgaans“ – das Magazin für die Heideregion.
Wir halten Sie auch online auf dem Laufenden und berichten über die hoffentlich baldigen Aktivitäten rund um „Zuhause im Park“.