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Uelzen hat Platz für Kinderrechte – Neue Schautafeln auf dem Herzogenplatz enthüllt

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Der Herzogenplatz in Uelzen ist nun symbolisch auch der „Platz der Kinderrechte“: Mit Vertreterinnen und Vertretern des Kinderschutzbundes, der Politik und der Jury zur Kinderstadtwette sowie Kindern hat Bürgermeister Jürgen Markwardt am 13. Mai offiziell den Platz eröffnet. Alle gemeinsam enthüllten die Hinweisschilder und eine Tafel mit den zehn wichtigsten Kinderrechten.
„Uelzen setzt damit ein nachhaltiges Zeichen für den Schutz und die Rechte von Kindern“, sagt Bürgermeister Jürgen Markwardt. Auf dem Herzogenplatz habe der Platz der Kinderrechte einen zentralen und beliebten Standort im Herzen der Stadt bekommen. „Dieser Platz führt uns nun ins Bewusstsein, dass Kinder Rechte haben – achten wir auf sie“, appelliert Gabriel Siller, Vorsitzender des Kinderschutzbundes Uelzen und Ideengeber für den Platz.
Eine große bunte Kinderrechts-Tafel, die nahe im angrenzenden Rasen platziert ist, ist das Ergebnis der großen Uelzener Kinderstadtwette im vergangenen Jahr. Mädchen und Jungen der Hansestadt waren aufgerufen, entsprechende Vorlagen zu entwerfen. Gewonnen hat ein Werk der 3b der Lucas-Backmeister-Schule in Uelzen.
Seit 1989 gibt es die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, 192 Staaten haben sie ratifiziert. Zu den Kinderrechten zählen das Recht auf Schutz vor Gewalt, auf Bildung, auf Beteiligung, auf Gleichbehandlung sowie das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung. Der Rat der Hansestadt hatte 2021 auf Antrag der SPD-Fraktion und Initiative des Kinderschutzbunds Uelzen beschlossen, den Herzogenplatz als Platz der Kinderrechte einzuweihen.

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